Qualitative Methoden

Um ein Gefühl für die Meinungen der Verbraucher zu entwickeln, liefern qualitative Untersuchungen häufig schon ausreichend differenzierte Ergebnisse. Qualitative Marktforschung ist Marktforschung an vorderster Front – aussagekräftig, eindrucksvoll und kostengünstig.

Gruppendiskussionen

Gespräche mit acht bis zehn Verbrauchern bieten Ihnen die Möglichkeit, durch kontroverse Diskussionen verschiedene Sichtweisen kennen zu lernen, zu analysieren und zu bewerten. Sie bieten Einblicke in den Meinungsbildungsprozess und nutzen das kreative Potenzial der Befragten. Man erhält einen fundierten Einblick in psychologische Prozesse, welche in die Wahrnehmung einer Produktidee und/oder von Werbemaßnahmen einfließen.

Kreativ-Workshops

Eine spezielle Form des Gruppengesprächs stellen die Kreativ-Workshops dar. Hierzu laden wir eloquente und kreative Verbraucher ein, die mit Hilfe besonderer Techniken - wie zum Beispiel Brainstorming, Kollagenerstellung - die Gruppendiskussion mit weiterentwickelten Konzeptideen oder kontroversen Einfällen bereichern. Auf diese Weise entwickeln unsere Kreativ-Workshops eine individuelle und produktive Dynamik.

Explorative Einzelinterviews

Nicht immer ist es sinnvoll, persönliche Einstellungen und Betrachtungsweisen in einer Gruppe zu besprechen. 
In explorativen Einzelinterviews schaffen wir eine Vertrauensbasis, die es ermöglicht, vordergründig verdeckte Zusammenhänge deutlich zu machen und zu interpretieren.
Explorative Einzelinterviews können sowohl als Ergänzung zu Gruppengesprächen als auch für sich betrachtet sinnvoll sein.

Friendship-Pairs

Auch für die Marktforschung stellen Kinder eine ganz besondere Verbrauchergruppe dar – zum einen wegen ihrer nicht zu unterschätzenden Kaufkraft und zum anderen, weil sie die erwachsenen Kunden von morgen sind.

Um Kinder effektiv zu befragen, muss man sich zunächst einmal um eine Gesprächsatmosphäre bemühen, die das Gefühl von Sicherheit schafft. Hierzu dienen so genannte Friendship-Pairs. Dazu werden miteinander befreundete Kinderpaare zu einem Gespräch eingeladen.
Bei diesen Befragungen entwickeln sich nicht nur Gespräche zwischen dem Moderator einerseits und den Kindern andererseits. Manchmal bleibt der Moderator auch außen vor, reden allein die Kinder. Auf diese Weise gewinnt man interessante Einblicke in ihre Argumentationsketten.